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Guderian - Revolutionär der Strategie.

Standhaft in der Katastrophe

Generalfeldmarschall v. Brauchitsch hatte kurz zuvor einen Herzanfall gehabt. Generalfeldmarschall v. Bock arbeitet trotz heftiger Magenkrämpfe bis zur Erschöpfung weiter. Im Norden fällt das Thermometer schon jetzt auf 30° unter Null. Die empfindlichen deutschen Motoren und automatischen Waffen versagen, wenn das Öl dickflüssig wird. Bei der grimmigen Kälte (bald bis zu -50°) mangelt es an allem: Warme Stiefel, Wollsocken usw. usw. Die Kampfkraft von Truppe und Fahrzeugen sinkt mit dem Fallen des Thermometers.

Am 30. November nimmt Rundstedt seine vorspringende, unter starkem sowjetischen Druck stehende Verteidigungslinie eigenmächtig zurück. Es ist der erste strategische Rückzug deutscher Truppen seit 1918! Auf die Aufforderung des OKW, seinen Entschluß rückgängig zu machen, fordert er verbittert seine Ablösung. Sein Nachfolger für die Heeresgruppe Süd wird v. Reichenau. Doch der Rückzug geht weiter. Der Widerstand in der deutschen Generalität gegen Hitlers starres Halten wächst. Selbst Sepp Dietrich hält mit seiner Kritik nicht zurück.

Durch seinen Meisterspion Richard Sorge in Tokio weiß Stalin, daß er von Japan im Osten keine Aktionen zu befürchten hat. Er kann folglich die frischen, für den Winterkrieg vorzüglich ausgerüsteten sibirischen Divisionen an seine Westfront werfen. In Erwartung der großangelegten sowjetischen Gegenoffensive nehmen Guderian, Hoepner und Reinhardt am Vorabend des 6. Dezember, ohne v. Bocks Befehl abzuwarten, ihre weit vorgeschobenen Angriffsspitzen zur Verteidigung zurück.

Der sowjetische Druck wird so stark, daß die Deutschen beachtliche Mengen an schweren Waffen und Material, selbst Verwundete und halb Erfrorene, zurücklassen müssen. Trotz allem gibt es keine Anzeichen von Panik. Doch die erste Niederlage im Rußlandfeldzug zeichnet sich ab. In einem Brief vom 16. Dezember an seine Frau drückt Guderian seine Sorgen um seine Soldaten aus: "Nachts liege ich viel schlaflos und zermartere mir das Gehirn, was ich tun könnte, um meinen armen Männern zu helfen, die in diesem wahnsinnigen Winterwetter schutzlos draußen sein müssen... die Leute von OKH und OKW, die die Front nie gesehen haben, können sich keinen Begriff von diesen Zuständen machen. Sie drahten immer nur unausführbare Befehle."

Es kommt zu weiteren Zusammenstößen mit dem Führerhauptquartier. Hitler verspricht Hilfe auf dem Luftwege und wiederholt seinen Befehl, die Stellungen, abgesehen von örtlichen Bereinigungen, zu halten. Jedoch die in den Weiten Rußlands eindeutig überforderte Luftwaffe kann den Nachschubbedarf der exponierten Fronttruppen nicht annähernd decken. Inmitten der allgemeinen Katastrophe muß v. Brauchitsch den Oberbefehl über das Heer abgeben. Aber an seine Stelle sollte nicht Guderian treten, wie einige klarblickende Offiziere im OKH es gewünscht hatten, sondern Hitler selbst!

Guderian gelingt es, eine direkte Aussprache mit Hitler zu bewirken. Die fünfstündige Unterredung, die am 20. Dezember stattfindet, verläuft völlig ergebnislos. Für Guderian bedeutet Bewegung immer Sicherheit, gleichgültig ob im Angriff oder in der Verteidigung. Doch Hitler weist seine Vorschläge jedesmal mit unpraktischen Einwänden zurück. Auch Guderians Forderung, die "Bürokraten" im OKW durch fronterfahrene Offiziere zu ersetzen, wird abgelehnt.

Am 24. Dezember 1941 geht Tschern verloren. Wiederholt kommt es zum Streit zwischen Guderian und v. Kluge, den ersterer später als "schwierigen Vorgesetzten" bezeichnet. Guderian kommt um seine Ablösung an, doch ist v. Kluge ihm mit dem gleichen Antrag gegen Guderian beim OKH zuvorgekommen, und Hitler ist gern bereit, diesen eigenwilligen Mann zu verabschieden. Es ist eine verhängnisvolle Tragik für Deutschland, daß gerade der Mann gehen muß, der in schier auswegloser Situation sein Bestes geben konnte und dessen hervorragendes Führungsgeschick die großen deutschen Siege, unter Vermeidung unnötiger Verluste, ermöglicht hatte. Guderian opfert seine militärische Laufbahn, als er vor Moskau im tiefsten Unglück um die nach seiner Meinung bestmögliche Abwehrstrategie kämpft. (Liddell Hart glaubt dagegen, daß Hitler vor Moskau recht hatte, als er mit seinem eisernen Durchhalten eine panikartige Flucht der deutschen Truppen verhinderte.)

In Anerkennung seiner Verdienste veranlaßt Hitler die Schenkung eines 4.000-Morgen-Gutes im Warthegau an Guderian. Niemals zu Passivität neigend, hält Guderian, neben seiner neuen Tätigkeit als Landwirt, seine Verbindungen zu alten Waffengefährten aufrecht, darunter auch Sepp Dietrich von der Waffen-SS. Und Sepp Dietrich, der alte Haudegen und Freikorpskämpfer, hatte Hitler unerschrocken erklärt, Guderian sei vor Moskau Unrecht getan worden. Im darauffolgenden Frühjahr zeigt er in aller Öffentlichkeit seinem alten Kommandeur seine Hochachtung.

Anfang 1943 fängt man in höheren Befehlsstellen an, einen Mann zu suchen, der eine Wende der immer bedrohlicher werdenden Lage herbeiführen könnte. Man empfiehlt Hitler, Guderians Vorkriegsschriften zu lesen. Hitler ist beeindruckt genug, Guderian anzuhören. Am 28. Februar 1943 findet sich eine Eintragung im Tagebuch Schmundts, des Chefs des Personalamtes: "Der Führer verfügte die Schaffung der Stelle des Generalinspekteurs für die Panzertruppe. Zum Generalinspekteur wird Generaloberst Guderian ernannt."

Es gab noch immer genügend Neider, die mit Mißfallen auf Guderians Ernennung blicken. Doch die kämpfende Truppe begrüßt es einhellig, daß "der schnelle Heinz" wieder mit ihr ist. Auch Albert Speer ist froh, auf dem Rüstungssektor nun mit einem Mann von Guderians Fähigkeiten zusammenarbeiten zu können. Als erste Maßnahme besteht Guderian darauf, in seinem Stab nur fronterfahrene Offiziere zu verwenden, da er weiß, daß die Herren des OKH und OKW von den Realitäten oft meilenweit entfernt sind. Oberst Wolfgang Thomale, ein begeisterter Panzermann von ungewöhnlicher Tüchtigkeit, wird Guderians Chef des Stabes. Bei Thomales Dienstantritt zeigt Guderian wieder seinen gewinnenden Humor, als er Thomale grinsend erklärt: "Einer von uns muß reisen und einer muß arbeiten. Ich werde reisen."

Obwohl mit einem wahren Berg von Arbeit überhäuft, arbeitet Thomale mit seltener Begeisterung für den Mann, den er als "Deutschlands besten und verantwortungsvollsten General" bezeichnet. Bei seinen zahllosen Inspektionen wird Guderian Deutschlands bedenkliche Situation immer bewußter, ebenso, warum es zu so vielen Rückschlägen in diesem Krieg gekommen war. Mit eiserner Energie bemüht er sich überall, den verfahrenen Karren wieder flott zu machen. (Ich empfehle zu diesem Thema das ausgezeichnete Buch von Max Klüver: Den Sieg verspielt, Druffel 1984.)




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Ein Vorstoß der Verschwörer

Genau wie der populäre Rommel wird auch Guderian von den um die Beseitigung Hitlers bemühten Verschwörern angegangen. Goerdeler sucht ihn auf, um ihn zur Mitarbeit zu gewinnen. Doch Guderian bleibt seinem Eid treu. Sein Entschluß wird ihm noch durch die Tatsache erleichtert, daß ausgerechnet Beck, den er wegen seiner zaudernden und schwerfälligen Natur für unfähig hält, das Haupt der Verschwörung sein soll. Aber er steht zu seinem Goerdeler gegebenen Wort, über ihre Zusammenkunft Schweigen zu bewahren.

Zu den Plänen der Männer des 20. Juli schreibt Guderian: "Bei der gefahrvollen Lage, in der sich das Reich... durch die Forderung [der Alliierten] auf bedingungslose Kapitulation bereits befand, mußte ein Weg gewählt werden, der nicht zu einer Katastrophe des Reiches und Volkes führte. Ich kam zu dem Schluß, das Vorhaben Dr. Goerdelers als schädlich und praktisch undurchführbar abzulehnen. Wie das gesamte Heer fühlte auch ich mich durch den Fahneneid gebunden." Daß einer der Verschwörer Guderian angedroht haben soll, seine "Verwicklung" zu enthüllen, um ihn dadurch zum Mitwirken bzw. zum Schweigen zu erpressen, spricht nicht für die Putschisten, aber eindeutig für Guderians Charakter, der von solchen Schlichen unbeeindruckt bleibt.

Selbst nach dem Scheitern des Unternehmens Zitadelle, der großen deutschen Offensive bei Kursk, glaubt Guderian noch immer, daß er, mit der nötigen Autorität ausgestattet, die drohende Niederlage verhindern kann. Der erprobte Militärstratege versucht nun, durch gezielte politische Vorstöße auf einen Personalwechsel an höchster Stelle hinzuwirken. Er erreicht einen erfolgversprechenden Kontakt mit Goebbels. Goebbels ist von Guderian beeindruckt und scheint seinen Vorschlag für einen durchgreifenden Personalwechsel im OKW zu begrüßen. Aber so intelligent und einsichtig Goebbels war, er hatte nie den Schneid, seinen geliebten Führer durch unwillkommene Bitten oder Vorschläge zu verärgern.

Die Großoffensiven der Sowjets drücken die deutsche Front unaufhörlich gegen die Reichsgrenzen, ganze Armeen werden vernichtet, die durch Hitlers Verbot, die Front rechtzeitig zurückzunehmen, wie auch durch den Verrat der Verschwörer, überrollt oder eingeschlossen werden. Vermutlich durch die fatale Wirkung der Injektionen seines Leibarztes Dr. Morell - ganz abgesehen von der übermenschlichen Belastung in diesem Titanenringen - war Hitlers früher so beweglicher Geist zunehmend erstarrt. Von der hervorragenden Verteidigungskraft der deutschen Panzerverbände durch bewegliche Operationen, das "Schlagen aus der Nachhand", will er aus purem Mißtrauen nichts mehr wissen. In seinem Bemühen, kein Gelände preiszugeben, erzielt er bei enorm erhöhten Verlusten der ohnehin schon ausgezehrten deutschen Truppen das genaue Gegenteil! Hätte Guderian als Generalinspekteur nicht all die technischen und organisatorischen Verbesserungen eingeführt, wäre das deutsche Ostheer schon viel früher zerfallen.

Am Abend des 20. Juli 1944 wird Guderian von Thomale unterrichtet, das OKH in Lötzen aufzusuchen, um das Amt des Chefs des Generalstabes zu übernehmen. Zeitzler war bei Hitler in Ungnade gefallen. Guderian stellt bei Antritt seiner neuen Diensttätigkeit fest: "Ich wäre in meinen Augen ein Schuft und Feigling geworden, wenn ich nicht den Versuch unternommen hätte, das Ostheer und die Heimat - Ostdeutschland - zu retten."

Guderians Aufgabe wird zu einer Sisyphusarbeit. Er hat zwar die Verantwortung für die Operationen an der Ostfront, ist aber einer geradezu lächerlichen Bevormundung durch Hitler und das OKW ausgesetzt. Doch auch in dieser grotesken Stellung steht er seinen Mann. Vermutlich von Goebbels angehalten, bekennt er sich am 23. Juli in einer Rundfunkansprache zu dem "dem anständigen Soldaten geziemenden Weg der Pflicht und Ehre." Er zitiert den Wahlspruch des von ihm und seinen alten Kameraden verehrten Feldmarschalls des 1. Weltkrieges, v. Hindenburg, "Die Treue ist das Mark der Ehre."

Guderians Schritt ist für ihn keineswegs bloße Durchhaltepropaganda. Er ist entschlossen, sein Land über die eigene Person zu stellen. Mit seinem ihn auch jetzt noch nicht ganz verlassenden Optimismus hofft er, ein militärisches Remis herbeiführen zu können, das einen einigermaßen erträglichen Frieden ermöglichen soll. Wenn es ihm gelingt, die Ostfront zu versteifen, so hofft er, könnte vielleicht ein Sonderfrieden mit den Westmächten geschlossen werden.

Seine Erwartungen werden bald zuschanden gemacht, als Hitler nach dem Erfolg der alliierten Invasion dem westlichen Kriegsschauplatz den Vorrang gibt, "um die Ruhr zu schützen". Hier schoß Guderians Optimismus einmal weit über das Ziel hinaus. Schon damals waren der Belege übergenug, daß die Alliierten sich durch nichts von ihrem gegen das Reich gerichteten brutalen Vernichtungswillen hätten abhalten lassen.

Die von Guderian aufgestellten frischen Verteidigungseinheiten für das Ostheer werden stattdessen zum Westen verlegt, die zum Teil schon auf Reichsboden schwer ringende Ostfront weiter entblößt. Guderian sieht sich gezwungen, auf seine alten Methoden der Umgehung unsinniger Befehle zurückzugreifen. Von Admiral Horthy hatte er kurz vor dem Zusammenbruch Ungarns eine politische Lehre erhalten, die ihm zu denken gab. "Sehen Sie, Herr Kamerad, in der Politik muß man immer mehrere Eisen im Feuer haben." Die politischen Führer Deutschlands hatten, im Zwang ihrer unelastischen Ideologie, selten etwas von dieser pragmatischen Wendigkeit gezeigt.

Die Ölfelder von Ploesti waren verloren gegangen. Der Brennstoff für die beweglichen Einheiten wird schnell knapper und bringt diese Verbände fast zum Stillstand. Die einst so stolzen deutschen Panzerdivisionen sind nur noch ein Schatten ihrer selbst. Guderian hatte es fertiggebracht, die Sowjets bei Riga zum Halten zu bringen, um einen Korridor für das Durchschleusen der deutschen Truppen nach Ostpreußen zu schaffen. Sie sollten diese deutsche Vorpostenprovinz vor der erdrückenden sowjetischen Übermacht verteidigen helfen. Doch Hitler untersagt die geplanten Absetzbewegungen und verlangt das Ausharren der bald eingekesselten Kurlanddivisionen.

Die sich abspielenden Auseinandersetzungen im Führerhauptquartier werden zu Musterbeispielen für Zeitvergeudung und Bedeutungslosigkeiten. Im Januar 1945 verschlechtert sich das Klima der Besprechungen in OKH und OKW noch weiter, als man sich nach dem Scheitern der Ardennenoffensive nochmals mit Angriffsplänen im Westen trägt, während untrügliche Beweise für eine neue russische Großoffensive einlaufen. Guderian sucht die einzelnen Heeresbefehlshaber im Osten auf und muß nach Aussprache mit den Frontkommandeuren zu dem Schluß kommen, daß der Krieg unweigerlich verloren ist. Als Guderian den Bericht des Generalmajor Gehlen (Chef der Abteilung Fremde Heere/Ost) von der ungeheuren russischen Überlegenheit vorträgt, entgegnet Hitler wütend, Gehlen gehöre in ein Irrenhaus. Worauf Guderian ebenso heftig zurückgibt: "Dann sperren Sie mich gleich dazu!" Er weigert sich, Gehlen zu entlassen. Und er erklärt Hitler: "Die Ostfront ist wie ein Kartenhaus. Wird die Front an einer einzigen Stelle durchstoßen, so fällt sie zusammen." Wenige Tage später bricht das Unglück über die Soldaten der Ostfront herein.

Die von Guderian aus dem Westen angeforderten Verstärkungen für die gegen einen grausamen und gnadenlosen Gegner kämpfende Ostfront werden nicht genehmigt. Statt dessen wird die 6. SS-Panzerarmee von den Ardennen nach Ungarn verlegt. Am 21. Januar 1945, nach den dramatischen Erfolgen der sowjetischen Stoßarmeen, wird Himmler zum Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Weichsel ernannt. Aber auch mit Weltanschauungsstrategen läßt sich die rote Flut nicht eindämmen.

Das Niveau der Besprechungen im Führerbunker sinkt auf ein neues Tief beim Kampf der Frontkommandeure gegen die Verbohrtheit der Träumer - oder wie Rommel sie bezeichnet hatte - der Klubsesselstrategen. Anfang Februar war Guderian gerade von einem Gespräch mit dem japanischen Botschafter Oshima zurückgekommen. Erneut fordert er von Hitler die Evakuierung der Kurlanddivisionen auf dem Seeweg. Als Hitler sich wiederum weigert, stellt sich Guderian mit blitzenden Augen vor seinen Führer und verlangt energisch: "Es ist unsere Pflicht, diese Leute zu retten! Noch haben wir Zeit, sie abzutransportieren!" Der Dialog spitzt sich so zu, daß es fast zu einem körperlichen Zusammenstoß kommt! Am 13. Februar wiederholt sich diese dramatische Auseinandersetzung in der Reichskanzlei, diesmal über ein geplantes Angriffsunternehmen. Zum ersten Mal ist Hitler von einem seiner Generale eingeschüchtert. Hier hatte er keinen Jawohlsager vor sich, sondern einen Mann, der furchtlos für das eintritt, was er für richtig hält! Es ist eine akademische Frage, was für einen Verlauf der Krieg genommen hätte, wäre Guderian statt seiner mehr nachgiebigen Vorgänger von Anfang an Chef des Generalstabes gewesen.

Im Hinblick auf den bevorstehenden Zusammenbruch bemüht Guderian sich zusammen mit Speer, die materiellen Schäden zu begrenzen und Blutvergießen so weit wie möglich zu mindern. Die eigene Person stellt er immer mehr in den Hintergrund. Täglich tritt er weiterhin gegen die utopischen Pläne wirklichkeitsentrückter Politstrategen auf und kämpft unerbittlich für seine Offiziere und Soldaten!

Macksey schreibt über die letzte spannungsgeladene Besprechung am 28. März 1945, nach der es zu Guderians abermaliger "Beurlaubung" kommt: "... daß der letzte große Chef des Generalstabes seinem Auftrag treu blieb und bis zum Ende für seine Überzeugungen kämpfte." Guderian war der einzige General, der noch in den letzten Tagen des Dritten Reiches seinem Führer Respekt abgetrotzt hatte. "Wenn Guderian sich entgegen seiner Einstellung als Soldat in die gewundenen Wege der Politik eingemischt hatte, so einzig aus dem einen Grunde: Deutschland kam zuallererst!"



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